Soziale Infrastruktur

Neben dauerhaft bezahlbarem Wohnraum will unsere Genossenschaft soziale Infrastruktur realisieren. Diese soll nicht nur den Bewohner*innen der Neustart-Genossenschaft zugutekommen, sondern dem gesamten Quartier, dem Tübinger Süden.

 

Für unsere Neustart-Genossenschaft denken wir bisher an diese Einrichtungen

Verleihstation für Geräte und Werkzeug . . . Lebensmitteldepot der Solidarischen Landwirtschaft . . . Second-Hand-Depot . . . Kantine . . . Cafeteria . . . Gemeinschaftsbüros . . . Werkstatt . . . Bibliothek . . . Dachgarten . . . Pflege-WG . . . Flexible Gemeinschaftsräume . . . Poliklinik (Sozialmedizinische Einrichtung) . . . Werkstatt . . . Räume für Pflegedienst und Tagespflege . . . Multifunktionssaal . . . Carsharing . . . Lastenräder . . .

 

Die meisten dieser Einrichtungen betreiben die Bewohner*innen selbst. Mithilfe einiger Profis übernehmen sie konkrete Aufgaben und Verantwortung. Das ist Teil des Konzepts der Kooperation und Solidarität und wird im Verlauf unseres Gestaltungsprozesses gemeinsam konkreter entwickelt. Indem die Bewohner*innen sich einbringen, können sie zugleich Kosten und Hausarbeit sparen und gewinnen mehr individuelle Zeit. Je nach Bedarf können z.B. auch fürs Quartier gewerbliche Vermietungen hinzukommen.

 

Wer sucht was? Eine soziale Bedarfserhebung

Wir wollen genauer wissen, was die Bedarfe und Interessen der zukünftigen Bewohner*innen des neuen Stadtteils und der umgebenden Quartiere sind. In den letzten Monaten haben wir schon viele Gespräche geführt. Mit Anwohner*innen, Kulturschaffenden und sozialen Initiativen und Trägern.

Mit Fragen im Rahmen von Beteiligungs- und Erhebungsverfahren wollen wir noch mehr darüber herausfinden

  • Welche Einrichtungen fehlen bisher in der Südstadt?
  • Welche Begegnungsräume suchen die Menschen hier vergeblich?
  • Welche Vereine oder Gruppen suchen Bewegungs- und Spiel-Räume?
  • Welche sozialen Interessen gibt es?
  • Was wäre, wenn Kino, Theater, Musik usw. nebenan angeboten würden?
  • Was soll zu Fuß erreicht werden können?
  • Was möchten Menschen gemeinsam mit anderen Anwohner*innen gründen?