Modellquartier Marienburger Areal

Das Baugebiet liegt im Tübinger Süden - im Dreieck zwischen 3-Höfe-Areal, Französischem Viertel und Wennfelder Garten, nördlich begrenzt durch die mehrspurige Stuttgarter Straße. Es ist rund 2,6 Hektar groß – eine innerstädtische Brache mit viel Potenzial.

Die Stadtverwaltung will auf dem Areal Marienburger Straße ein gemischt genutztes urbanes Quartier realisieren. Neu für Tübingen ist, dass neben privaten Baugruppen verstärkt Wohnprojekte und Genossenschaften berücksichtigt werden.

Wir finden: Das Marienburger Areal (Maribu) bietet tolle Möglichkeiten, dort unsere Neustart-Genossenschaft für 350 bis 450 Menschen zu bauen. Wir wollen uns mit unserem gemeinwohlorientierten Ansatz mit unseren direkten Nachbar*innen und dem gesamten Quartier verbinden und einen Mehrwert für alle schaffen.

Ein Etappenziel hat unsere Genossenschaft Neustart: solidarisch leben + wohnen schon erreicht: Der Tübinger Gemeinderat stimmte im Mai 2021 mit nur einer Enthaltung dafür, das Areal zu einem Modellquartier für die gemeinschaftliche Bewirtschaftung von Ressourcen zu machen. Damit bekommen erstmalig größere Initiativen die Chance, sich mit umfassenden Konzepten für ein Grundstück zu bewerben. Unterstrichen wurde der neueingeschlagene Weg durch wichtige Meilenstein-Entscheidungen im Jahr 2023:
Im Januar wurde der auf Neustart abgestimmte Rahmenplan entschieden
Im September wurde ein neues Voroptionsverfahren beschlossen,
das sowohl Neustart als auch der Stadt mehr Verbindlichkeit und Planungssicherheit bietet.

Beides wurde quer durch alle Fraktionen praktisch einstimmig gutgeheißen.