Neustart Tübingen: Chronologie

2015

Auf einem Flugblatt mit Ideen für die Konzeption des neuen Quartiers am Hechinger Eck erscheint erstmals die Neustart-Idee der sozial-ökologischen Nachbarschaft.

April 2017

Fahrt nach Zürich zum Neustart-Projekt Kalkbreite. Danach erstes Treffen von Interessierten in Tübingen.

Das Buch "Nach Hause kommen - Nachbarschaften als Commons" vom Verein Neustart Schweiz, in dem das Neustart-Modell sehr genau erläutert und begründet wird, inspiriert immer mehr Menschen in Tübingen.

 

Oktober 2017

Fred Frohofer (Kalkbreite, Neustart Schweiz) kommt zu einem Vortrag in die Eberhardsgemeinde Tübingen - 100 Menschen diskutieren die Idee.

Es folgen weitere Treffen von Interessierten, das erste Neustart-Tübingen-Flugblatt wird verteilt, eine Homepage geht online und das längste Transparent Tübingens wird am Hechinger Eck entrollt.

 

Oktober 2018

Die Neustart-Initiative präsentiert ihre Idee unermüdlich weiter. Z.B. auf Veranstaltungen wie "Am Rand wird’s interessant. Anders wohnen im Tübinger Süden" im Stadtmuseum Tübingen.

Andreas Hofer, auch Aktiver von Neustart Schweiz, kommt mit einem Vortrag nach Tübingen. Er ist zu der Zeit zum Intendanten der Internationalen Bauausstellung IBA Stuttgart 2027 ernannt worden - das öffentliche Interesse an seinem Vortrag ist sehr groß.

März 2019

Infoveranstaltung der Stadt zum Marienburger Areal. Neustart konzentriert sich jetzt voll auf dieses neue Entwicklungsgebiet und stellt sich als große Bewerberin vor.

Mai 2019

Veranstaltung zum Marienburger Areal mit Bewohner*innen der angrenzenden Quartiere: Französisches Viertel, Wennfelder Garten und 3-Höfe-Areal. 70 Interessierte bringen ihre Wünsche und Ideen ein.

Sommer 2019: Viele Gespräche...

... mit Stadtverwaltung, Gemeinderatsfraktionen und sozialen Initiativen.

November 2019

Neustart denkt die Idee einer Poliklinik/ Stadtteilgesundheitszentrum für das Marienburger Areal und holt eine Aktive der Poliklinik Hamburg-Veddel zu einer Veranstaltung und einen Workshop nach Tübingen.

Neustart wird aufgenommen in das offizielle Projekte-Netzwerk der Internationalen Bauausstellung IBA 2027 in Stuttgart.

 

Oktober 2020: Gründung der Genossenschaft

Gründung der Genossenschaft "Neustart: solidarisch leben + wohnen". 80 Menschen wählen unter Corona-Bedingungen im franz.K in Reutlingen Aufsichtsrat und Vorstand. Die praktische Umsetzung beginnt.

April 2021: Modellquartier gesetzt

Der Gemeinderat stimmt einem Modellquartier für gemeinschaftliches Wohnen auf dem Marienburger Areal zu. Gute Chancen für eine Neustart-Bewerbung.

2021/22: weitere Vernetzungen

Vernetzungsaktivitäten auf mehreren Ebenen – von der partizipativen Bedarfserhebung bis zu einem erfolgreichen Drittmittelantrag für integrierte Gesundheitsversorgung in Stadtteilgesundheitszentrum, der zugunsten noch besserer Vernetzung nicht angenommen wird.

Juli 2022: Stadt kauft das Areal

Ermöglicht werden soll ein Modellquartier für gemeinschaftliches Wohnen (Info). Das eröffnet Planungschancen, bringt aber auch weiteren Zeitdruck mit sich.

Herbst 2022: Wohnpolitik & OB-Wahl

Wir fragen die OB-Kandidat*innen - mit Wahlprüfsteinen und einem großen Podium - genauer: Wofür stehen sie in Sachen Wohn- und Bodenpolitik? Dazu mobilisieren wir das breite Bündnis der Gemeinwohlakteure. Bezahlbar-Wohnen wird zum Top-Wahlthema, wir zum gefragten Gesprächspartner.

Januar 2023: Renovierter Rahmenplan

Wichtige Etappe: Gemeinderat beschließt den überarbeiteten Rahmenplan - besser zugeschnitten auf die besonderen Spezifika größerer Genossenschaften. Neustart wird in der Beschlussvorlage immer wieder genannt. Ebenso die Idee des Modellquartiers für gemeinschaftliches Wohnen und die Bedeutung Sozialer Gemeinschafts-Infrastruktur.

Oktober 2023: Zustimmung im Gemeinderat zu "Voroptionsverfahren"

Der Gemeinderat beschließt ein "Voroptionsverfahren" für den Ankernutzer auf dem Marienburger-Areal durchzuführen. Anfang 2024 soll die Ausschreibung erfolgen. Zum GEA-Artikel | GR-Vorlage

Dezember 2023: Neustart für Landesförderung ausgewählt

13 Projekte hatten sich beworben, 11 kamen in zweite Runde... und wir sind unter den 3 erfolgreichen. Unsere Antragsidee klingt einfach, ist aber komplex: Besser wohnen mit weniger m² , das geht nur im Quartiers-Maßstab. Ein Riesenanschub gerade jetzt, wo es bald mit kostspieligen Planungsarbeiten losgeht.