What happens to Maribu? Rückblick auf den Workshop mit wagnis

Unter dem Motto „What happens to Maribu?“ fand am 10.10.21 im FRANZ!werk ein Neustart-Workshop statt. Organisiert und moderiert von Ruth Golan, unserer Projektberaterin von der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG aus München. Ruth hatte viele kreative Methoden mitgebracht, um uns zum Nachdenken, Träumen und Entwerfen zu bringen, was auf dem Areal Marienburger Straße (abgekürzt „Maribu“) entstehen könnte.

Zu Beginn konnten Zettel ausgefüllt und aufgehängt werden: „Wenn ich im Maribu bei Neustart lebe, suche ich…“ und „… biete ich bzw. werde ich nicht vermissen...“ Es kam einiges zusammen: „gebraucht werden“, „offene Kommunikationsräume“, „Bibliothek“, „Sinn des Lebens“ werden gesucht, unter anderem der „Miet-Kapitalismus“ würde nicht vermisst werden.

An Hand mitgebrachter Gegenstände wie Indiaka, Geodreieck, Sand, etc. erzählten die 25 Teilnehmenden dann ihre Ideen zu Neustart und Maribu. Deutlich wurde, dass die Abkürzung „Maribu“ vielfältige Assoziationen auslöst: Von der kalifornischen Surf-City Malibu bis zu kreativen Farbmalereien mit Marabu-Farben.

Angeregt durch Kärtchen mit Begriffen aus Bereichen gemeinschaftlichen Wohnens diskutierten die Teilnehmenden dann in Kleingruppen und entwarfen schließlich aus großen Kartons Bauwerke zu den Themen Gemeinschaft, Teilen, Vielfalt und Verantwortung.

Abschließend erläuterte Ruth nochmal ihre Absicht und Ziele mit dem Workshop: Bei Neustart findet viel kognitive, konzeptionelle Arbeit statt, weniger kreative und spielerische Arbeitsweise. Die ist aber auch sehr wichtig. Ruth rät uns, viel mit Bildern und Ideen zu arbeiten, damit das Projekt „fliegen kann“. Große Schlagwörter sollen wir mit Bildern füllen, in Richtung eines Leitbilds denken und immer wieder Nischen schaffen zur Auseinandersetzung mit Themen in der Tiefe statt im Detail – und das auch mit kreativen und künstlerischen Methoden.

Zurück