Cecosesola – Ein selbstorganisiertes Versorgungsnetzwerk für hunderttausend Menschen in Venezuela
Café Hafenblick (Hechinger Str. 35 (4-Häuser-Projekt))
Der Kooperativenverbund Cecosesola in Venezuela (kurz für: Central Coperativa de Servicios Sociales del Estado Lara, deutsch: „Zentralgenossenschaft sozialer Dienste von Lara“, siehe auch Wikipedia) versorgt hunderttausende Menschen solidarisch mit Lebensmitteln, Gesundheitsversorgung, einem Beerdigungsservice und Sozialversicherungen. Seit fast 60 Jahren besteht dieses organisch wachsende Netzwerk, das sich jenseits von Profitlogik durch Versammlungen und den Aufbau von Vertrauensbeziehungen selbstorganisiert. Auch angesichts ökonomischer Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche erweist es sich als resilient.
2022 erhielt Cecosesola den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis).
Sigrun Preissing (Tübingen) und Luis Peters (Witzenhausen) aus der Commons Bewegung werden auf Grundlage ihres mehrwöchigen Besuchs bei Cecosesola berichten. Insbesondere soll es um die Frage krisenresilienter Grundversorgung gehen, und was wir aus diesem Beispiel für unsere Netzwerke und Initiativen in der Region lernen können.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Neustart: solidarisch leben + wohnen eG mit dem Eckladen und dem 4-Häuser-Projekt.